Türkisch

Türkisch war eigentlich meine erste freiwillig gewählte und selbstständig gelernte Fremdsprache. In der Schule hatte ich zwei türkische Freundinnen und war schon immer angetan vom Türkischen. Als ich dann mit ihnen zusammen in den Freistunden Türkisch lernte und zuhause mithilfe von Lehrwerken erst merkte, wie logisch* die Grammatik aufgebaut ist, war ich Feuer und Flamme für diese Sprache. Nur leider machte mit die Ungleichheit zum Deutschen und die daraus resultierende Schwierigkeit einen Strich durch die Rechnung. Es dauert sehr lange, um grundsätzliche Kenntnisse aufzubauen. Leider habe ich seitdem nie viel Zeit gefunden, um Türkisch intensiv zu lernen. Ich komme höchstens im jährlich Turnus dazu, alte Kenntnisse wieder aufzufrischen. Meine Sprachkenntnisse würde ich daher je nach Frischheit der Sprache bei A2 ansetzen, wobei ein großer Teil davon eher theoretischer grammatikalischer Natur ist, weil mich diese am meisten interessiert beim Türkischen.

Mein erstes Türkischlehrbuch war das von PONS, das sehr seicht ist und nicht wirklich zu empfehlen. Ich habe danach am liebsten mit dem Langenscheidtbuch gearbeitet, das zu B1 führen soll. Es ist sehr ausführlich, vermittelt viel Wissen und Wortschatz und ist gut aufgebaut. Sprachpraxis sollte in Deutschland nicht allzuschwer zu finden sein. Allerdings ist das Problem, dass Türkisch selbst nach langem Lernen, noch nicht zu ausreichendem, auditivem Verständnis führt. Der Plan sieht daher vor, mich intensiver mit dem Lehrbuch auseinander zu setzen und nebenbei eine leichte Kinderlektüre zu lesen.

* Natürlich gibt es keine wirkliche Logik in Sprache. Dies ist nur ein poetischer, subjektiver Gedanke dazu.