Schwedisch

Schwedisch gehört auch zu meinen Lieblingssprachen von den skandinavischen. Ehrlich gesagt ist es sogar das erste, bei dem ich ein Lehrbuch, in diesem Falle das ältere von Langenscheidt, komplett durchgearbeitet habe. Wenn ich noch ehrlicher bin, habe ich das sogar schon zweimal gemacht. Denn wenn ich ein Problem beim Sprachenlernen habe, dann ist es das anschließende Vergessen, wenn ich keinen Spracheninput habe. Ich habe schon mindestens dreimal fast alles von der Sprache vergessen und müsste es wieder von vorne lernen, was jetzt auch wieder der Fall ist. Zwischenzeitig hatte ich mal Sprachfertigkeiten von A2, jetzt liegt es vielleicht bei A1.1-A1.2, das Verstehen von gelesenen Texten klappt aber weitaus besser – gesprochene Sprache aber nicht, da verstehe ich fast gar nichts.

Das oben erwähnte Langenscheidt-Buch ist echt zu empfehlen, weil man große Lernfortschritte macht und es sehr gründlich ist. Ich habe in meiner letzten Schwedischphase nebenbei auch mit dem ‘Lehrbuch der schwedischen Sprache’ aus dem Buske-Verlag gearbeitet, bin aber nicht so zufrieden damit, weil hier die Vokabellast pro Lektion viel zu hoch ist und die innere Struktur zu undurchsichtig. Ich habe anderweitig noch nicht so viele andere Ressourcen für mich entdecken können. Ich habe mir als Anreiz, wieder Schwedisch zu lernen vor längerem mal das erste Buch ‘Män som hatar kvinnor’ von Stieg Larsson gekauft. Allerdings braucht man dazu mehr Kenntnisse als das Lehrwerk vermittelt. Zudem habe ich alle Filme von Stieg Larsson, mir aber geschworen, diese nur auf Schwedisch zu gucken und daher auch erst, wenn ich ausreichend Kenntnisse habe. Seitdem verstauben sie in meinem Schrank. Ich würde mich zurzeit gerne wieder mehr mit Schwedisch beschäftigen, habe aber das Problem, dass ich es mit Isländisch durcheinander bringe, was zurzeit etwas wichtiger ist angesichts des bevorstehenden Auslandssemesters. Mal schauen, ob ich dieses psychologische Dilemma irgendwie lösen kann. Wenn ja, werdet ihr dazu Tipps bei den Lerntipps finden.