Französisch

Französisch war meine zweite Fremdsprache in der Schule, die ich seit der 7. Klasse habe. Im Abitur war Französisch mein drittes Prüffach, obwohl ich stets schlechte Noten hatte. Auch wenn ich immer Probleme mit der Sprache hatte, finde ich immer noch, dass sie zu den schönsten der Welt gehört. Trotz einiger Probleme fing ich nach der Schule an, Französisch als Nebenfach zu studieren und konnte somit meine Kenntnisse etwas verbessern. nach zwei Jahren wechselte ich aber wegen der Qualität der Dozenten zugunsten von Niederländisch. Mein größtes Problem mit Französisch war die geringe Sprachpraxis – seit nun knapp drei Jahren habe ich nicht mehr wirklich Französisch, geredet, gehört oder gelernt. Deshalb beschleicht mich immer mehr die Angst, große Stücke dieser Sprache zu vergessen, wo ich sie doch eh nur leidlich beherrschte. Zurzeit würde ich mein Sprachniveau bei etwa B1 ansetzen, gelesen verstehe ich ungefähr auf dem Niveau von B2. Vor allem die gesprochene Sprache zu verstehen und zu produzieren, bereitet mir große Probleme.

Ich plane aber demnächst wieder mehr für mein Französisch zu tun. Ich will mehr Filme und Serien darin sehen, mehr lesen und explizit meinen Wortschatz und die Grammatik auffrischen. Ich habe mir vor längerem schon mal dazu zwei Arbeitsbücher gekauft: “Les 500 exercises de grammaire B1” und “B2” aus dem Verlag “Hachette”. Da ich beim Sprachenlernen nicht immer unbedingt der Aufgabentyp bin, weiß ich noch nicht, wie ich mit den Büchern umgehen werde. Ich habe zudem schon seit Jahren eine französischsprachige Zeitung (‘Revue de la presse’) für deutschsprachige Lerner abonniert, die unter jedem Text auch Vokabeln mit der deutschen Übersetzung angibt. Diese Zeitung ist vor allem auch wegen ihres Preises zu empfehlen, nur spiegelt die Artikelauswahl nicht unbedingt meine Interessensgebiete ab. Ich werde mich daher bald mal mehr mit Online-Nachrichten auf Französisch auseinander setzen, die ich dann noch hier posten werde. Ich werde zudem noch mit zahlreichen anderen Büchern arbeiten wie “Vorsicht Französisch” und anderen eher unbekannten Werken, die auf Wortschatzakquise und Grammatikverständnis ausgerichtet sind. Begleitend dazu werde ich mich auch näher mit der Grammatik von “Klein & Kleinedamm” ‘Grammatik des heutigen Französisch’ beschäftigen. Wahrscheinlich werde ich auch nicht umhin kommen, mir in Zukunft einen Tandempartner zu suchen, um wirklich mehr Sprachpraxis zu erleben.