Andere Sprachen, in denen ich bisher kaum Kenntnisse habe, die aber unbedingt auf meinem Plan stehen:
Hawaiianisch/Hawaiisch
Hawaiisch ist eine meiner Lieblingssprache, für die ich mich schon seit der Schulzeit interessiere. Ich habe einige Bücher dazu, aber leider keine wirklichen Lehrbücher, da ich solche noch nicht gefunden habe. Ich würde diese Sprache gerne ordentlich lernen – mir ist das Lernen ohne irgendwelche Lernressourcen allerdings zu unsystematisch und war bisher wenig von Erfolg gekrönt, zumal es mit 1.000 lebenden Muttersprachlern (die meisten davon über 70 Jahre alt) im Grunde keine sprachpraxisrelevante Tandempartner gibt. Daher wird mein Interesse für diese Sprache wahrscheinlich linguistischer Natur sein und es kann sein, dass ich in Zukunft linguistische Forschung in Richtung Typologie betreiben werde.
Ungarisch
Ohne Frage für Deutsche ziemlich schwer, ist diese Sprache dennoch ziemlich interessant. Ich habe zwei Langenscheidt-Lehrwerke hierfür, bin aber bisher noch nicht weiter als Lektion 2 gekommen. Ich hoffe, ich finde irgendwann noch einmal die Zeit, diese Sprache intensiver zu lernen.
Japanisch
Diese Sprache klingt cool, sieht cool aus und hat eine interessante Struktur. Ich habe es schon ein paar Mal versucht, diese Sprache zu lernen. Ich habe aber immer wieder nach kurzem damit aufgehört, weil abgelenkt war. Mit ihren Kanjis ist es sicher auch keine leichte Sprache, aber dennoch eine machbare Herausforderung, die ich hoffentlich bald wieder angehen kann.
Inuktit, Grönländisch
Bisher habe ich noch keine polysynthetische Sprachen gelernt, würde es aber liebend gerne. Diese beiden Sprachen sind aus den eskimo-aleutischen Sprachen die interessantesten und ich hoffe, ich finde irgendwann einmal gute Lehrressourcen, damit ich auch diese Sprachen lernen kann.
Walisisch, Kornisch, Manx, Bretonisch
Von den keltischen Sprachen geht oft eine gewisse Magie aus, die auch vor allem mich gepackt hat. Mit Irisch an oberster Spitze finde ich aber auch die anderen Sprachen äußerst interessant. Insbesondere im Hinblick auf Sprachrevitalisierung und Sprachenpolitik, mit Kornisch und Manx als wiederbelebten Sprachen. Walisisch ist nach Irisch mein erstes Ziel, zumal es eigentlich vitaler als Irisch ist.
Griechisch
Diese Sprache ist vor allem Kultursprache, weil ihre früheste Form maßgeblich alle europäischen Sprachen beeinflusst hat. Die moderne Variante ist aber strukturell immer noch interessant, viele Wörter weisen immer noch große Ähnlichkeiten zu den Wörtern, die wir als Fremdwörter bezeichnen, was in mancher Hinsicht das Lernen vereinfacht. Ich finde die Schrift und den Klang zudem ziemlich ansprechend. Ich habe bisher noch nicht viel lernen können, weil ich vor allem mit dem ‘Lextra’-Buch gearbeitet habe, wovon ich kein Fan bin und das mich eher frustriert hat.
Chinesisch
Die Sprache, die in Zukunft wahrscheinlich eine der wichtigsten überhaupt sein wird. Meine bisherigen Intentionen, diese Sprache zu lernen, stammen eher aus der praktischen Sichtweise. Ich finde den Klang nicht wirklich schön, habe kein großes Interesse an der Kultur und tue mich äußerst schwer mit Tonsprachen. Dennoch ist es immer eine interessante Herausforderung gewesen, die Sprache ist sehr exotisch, die Grammatik lächerlich einfach und ich finde das Schriftsystem mit Zeichen äußerst interessant. Zudem wird es wahrscheinlich in Zukunft sehr wichtig sein, Chinesisch sprechen zu können. Ich habe vor, bald wieder damit anzufangen und ich hoffe, dass ich dieses Mal effektiver lernen kann. In den Lerntipps findet ihr auch ein paar Kniffs, wie man besser Vokabeln einer Tonsprache lernen kann.
Finnisch
An der Universität hatte ich bereits drei Finnisch-Kurse belegt, in denen man allerdings kaum etwas gelernt hat, was ich schade fand. Ich finde hier den Klang äußerst schön und rhythmisch und die Grammatik ziemlich interessant, wenn auch für Deutsche ziemlich schwer. Es ist schwer, gute Lernressourcen in deutscher Sprache zu finden.